Konservative Therapie Wege zur Schmerzreduktion ohne OP in Wien

Konservative Therapien im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie umfassen alle nicht-operativen Maßnahmen, zur Heilung oder Linderung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dazu zählen unter anderem physiotherapeutische und manuelle Verfahren, medikamentöse Behandlungen, Injektionstherapien sowie ergänzende physikalische Maßnahmen und orthopädische Hilfsmittel.

In seiner Wahlarztordination in Wien legt Prof. DDr. Martin Faschingbauer großen Wert auf eine umfassende Diagnostik. Als Spezialist analysiert er, welche nicht operativen Maßnahmen in Ihrem individuellen Fall den größten Erfolg versprechen. Dabei arbeitet er eng mit einem Netzwerk aus Physiotherapeuten und Schmerzspezialisten zusammen, um sicherzustellen, dass Ihre konservative Therapie optimal koordiniert wird. 

Portrait von Prof. DDr. Martin Faschingbauer in ruhiger, professioneller Pose mit direktem Blick in die Kamera.

Vorteile der konservativen Therapie

Der größte Vorteil der konservativen Therapie liegt in der hohen Sicherheit und Flexibilität, insbesondere bei beginnenden oder moderaten degenerativen Veränderungen. Denn eine konservative Behandlung ist in der Regel risikoarm, individuell anpassbar und bietet die Möglichkeit gezielt auf die jeweilige Ursache der Beschwerden, sowie der Schmerzdynamik des Patienten eingehen. Je nach Reaktion des Körpers können Maßnahmen intensiviert, kombiniert oder verändert werden.
Dies ermöglicht eine nachhaltige Rückgewinnung der Lebensqualität und Funktionsfähigkeit, ohne den Organismus durch die Belastungen einer Operation oder längere Ausfallzeiten zu beanspruchen.In vielen Fällen lässt sich dadurch eine Operation hinauszögern oder sogar vermeiden.

Krankheitsbilder & mögliche konservative Behandlungen

Das Spektrum der konservativen Behandlungsmethoden umfasst Physiotherapie, manuelle Medizin sowie medikamentöse Schmerztherapie und Injektionen, wie Hyaluronsäure und ACP. Ergänzend kommen physikalische Maßnahmen wie Wärme-, Kälte- und Elektrotherapie, Stoßwellen- oder Laserbehandlungen sowie orthopädische Hilfsmittel (Einlagen, Orthesen) zum Einsatz. Diese Verfahren nutzen mechanische Reize und physikalische Effekte, um die Körperstatik zu optimieren und das Schmerzempfinden nachhaltig zu lindern.

Hüfte & Knie

Bei degenerativer Arthrose, akuten Sportverletzungen oder chronischen Überlastungserscheinungen können konservative Behandlungsmethoden die notwendige Stabilität zurückbringen und Schmerzen lindern.

  • Physiotherapie: Gezielter Muskelaufbau zur Entlastung der betroffenen Gelenke

  • Infiltrationstherapie: Verabreichen von entzündungshemmenden oder knorpelschonenden Präparaten direkt in das Gelenk

  • Orthopädische Hilfsmittel: Einlagen oder Bandagen zur Korrektur der Statik und Lastverteilung

Schulter & Wirbelsäule

Schmerzen durch Engpässe (Impingement) oder Verspannungen lassen sich oft hervorragend nicht operativ behandeln.

  • Heilgymnastik: Verbesserung der Beweglichkeit und Haltungskorrektur

  • Physikalische Therapie: Einsatz von Wärme, Kälte oder Elektrotherapie zur Schmerzlinderung

  • Stoßwellentherapie: Anwendung bei Kalkschulter oder Sehnenansatzbeschwerden

Fuß & Sprunggelenk

Viele Fußprobleme wie der Hallux valgus im Frühstadium oder Instabilitäten nach Umknicktraumata sind Domänen der konservativen Therapie.

  • Einlagenversorgung: Maßgeschneiderte Unterstützung zur Korrektur von Fehlstellungen.

  • Propriozeptives Training: Stärkung der Tiefensensibilität zur Vermeidung erneuter Verletzungen.

Hand & Ellenbogen

Hand- und Ellenbogenbeschwerden, zum Beispiel bei Sehnenreizungen oder Nervenengpasssyndromen, werden häufig zunächst nicht operativ behandelt.

  • Ergotherapie: Spezielle Übungen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit bei Arthrose der Handgelenke oder zur Kräftigung bei Instabilitäten.

  • Stoßwellen- & Lasertherapie: Behandlung von Sehnenansatzbeschwerden wie Tennisarm (Epicondylitis) oder Golferellenbogen, um Entzündungen zu lindern.

  • Schienentherapie & Bandagen: Ruhigstellung oder Teilentlastung durch individuell angepasste Schienen, besonders effektiv bei Überlastungssyndromen oder beginnender Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose).

  • Infiltrationen: Punktgenaue Verabreichung von Wirkstoffen zur Schmerzreduktion und Entzündungshemmung direkt an den betroffenen Sehnen oder Kleingelenken.

Professionelles Portrait von Prof. DDr. Martin Faschingbauer im medizinischen Kontext

Wann sollte eine konservative Therapie eingeleitet werden & wann ist eine OP notwendig?

Eine konservative Therapie sollte frühzeitig begonnen werden, sobald orthopädische Beschwerden auftreten und keine akuten strukturellen Schäden vorliegen. Bleiben Schmerzen trotz konsequenter konservativer Behandlung bestehen, nehmen funktionelle Einschränkungen zu oder zeigen sich fortschreitende strukturelle Veränderungen, kann eine operative Abklärung notwendig werden. 

Die Entscheidung, dass eine Behandlung ohne OP nicht mehr ausreicht, wird meist dann getroffen, wenn die Schmerzintensität trotz konsequenter konservativer Maßnahmen über Monate hinweg hoch bleibt oder die tägliche Mobilität durch die Beschwerden massiv eingeschränkt ist. Ein weiterer entscheidender Grund kann ein in bildgebenden Verfahren sichtbarer, fortgeschrittener struktureller Schaden sein, der mechanisch korrigiert werden muss, um Folgeschäden an benachbarten Gelenken zu verhindern.

Häufige Fragen zur Konservative Therapie

Unter konservativer Therapie versteht man die Behandlung orthopädischer Beschwerden ohne operativen Eingriff.
Die Dauer hängt vom Krankheitsbild und dem individuellen Verlauf ab und kann von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten reichen.
In vielen Fällen ja, insbesondere in frühen Stadien oder bei funktionellen Beschwerden. Bei strukturellen Schäden ist dies jedoch nicht immer möglich.
Eine konservative Therapie ermöglicht die Behandlung orthopädischer Beschwerden ohne operativen Eingriff. Sie ist in der Regel risikoarm, individuell anpassbar und kann Schmerzen lindern sowie die Funktion verbessern, ohne die Belastungen einer Operation.
Sollten die nicht operativen Methoden nicht den gewünschten Erfolg bringen, erfolgt in unserer Ordination eine spezialisierte Beratung zur operativen Orthopädie, um alternative Wege aufzuzeigen.
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