Orthopädie für Fuß und Sprunggelenk

Die Orthopädie für Fuß und Sprunggelenk befasst sich mit Beschwerden an Strukturen, die täglich hohe Belastungen tragen und für Stand, Gang und Gleichgewicht essentiell sind. Schmerzen, Schwellungen oder Instabilität im Fuß oder Sprunggelenk können die Mobilität deutlich einschränken und sollten bei anhaltenden Symptomen fachärztlich abgeklärt werden. 

Professionelles Portrait von Prof. DDr. Martin Faschingbauer im medizinischen Kontext.

Symptome bei Fuß- und Sprunggelenksbeschwerden

In der Fußorthopädie werden nicht nur Schmerzen, sondern auch Statik, Gangbild und Belastbarkeit beurteilt. Als erfahrener Fußspezialist berücksichtigt Dr. Faschingbauer dabei stets das Zusammenspiel aller Strukturen.

Typische Symptome sind unter anderem:

  • Belastungsschmerz: Stechende Schmerzen im Mittelfuß oder an der Ferse beim Auftreten

  • Instabilität: Wiederkehrendes Umknicken, oft infolge alter Sportverletzungen

  • Ödeme: Das Sprunggelenk ist geschwollen, überwärmt oder druckempfindlich. Schwellungen deuten meist auf Entzündungen hin

  • Deformitäten: Sichtbare Abweichungen der Zehenstellung oder ein Absinken des Fußgewölbes

  • Morgendlicher Anlaufschmerz: Typisch für Probleme im Bereich der Achillessehne oder bei Arthrose

Krankheitsbilder von Fuß und Sprunggelenk & mögliche Ursachen

In der Orthopädie für Fuß und Sprunggelenk differenzieren wir genau nach der betroffenen Region, um eine zielgerichtete Heilung einzuleiten:

Fuß

  • Hallux valgus: Die Schiefstellung der Großzehe, oft verbunden mit Schmerzen am Ballen

  • Fersensporn & Plantarfasziitis: Schmerzhafte Entzündungen der Sehnenplatte an der Fußsohle

  • Metatarsalgie: Schmerzen im Bereich der Mittelfußköpfchen durch Fehlbelastung

  • Fehlstellungen: Platt-, Senk- oder Spreizfuß mit veränderter Statik

  • Sehnenentzündungen oder Überlastungssyndrome

Sprunggelenk

  • Außenbandruptur: Häufige Folge von Umknicktraumata, bei denen das Sprunggelenk geschwollen und instabil ist

  • Sprunggelenksarthrose: Abnutzung des Knorpels, oft als Spätfolge früherer Verletzungen

  • Achillessehnenbeschwerden: Reizungen oder Risse der stärksten Sehne des Körpers

  • Entzündliche Veränderungen oder Reizzustände

  • Posttraumatische Veränderungen nach Frakturen

Wann sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen?

Anhaltende Schmerzen sollten niemals ignoriert werden, da Fehlstellungen am Fuß oft Folgeschäden in Knie und Hüfte auslösen. Eine Abklärung durch einen Fußspezialisten ist empfehlenswert, wenn Schmerzen an Fuß oder Sprunggelenk länger als einige Wochen bestehen bleiben oder wiederholt auftreten. Spätestens bei zunehmender Schwellung, Instabilität oder eingeschränkter Gehfähigkeit sollte eine fachärztliche Untersuchung erfolgen.

Auch ein dauerhaft geschwollenes Sprunggelenk, wiederholtes Umknicken oder eine deutliche Veränderung des Gangbildes sind Gründe für eine zeitnahe Abklärung. Eine frühzeitige Diagnose kann helfen, chronische Verläufe oder operative Eingriffe zu vermeiden oder gezielt zu planen.

Professionelles Portrait von Prof. DDr. Martin Faschingbauer im medizinischen Kontext.

Konservative Behandlungsmöglichkeiten

Um operative Eingriffe zu vermeiden oder hinauszuzögern, setzt die Orthopädie für Fuß und Sprunggelenk auf ein breites Spektrum an konservativen Behandlungsmethoden. Dazu gehören computerunterstützte Einlagenanalysen, physikalische Therapien sowie gezielte Kräftigungsübungen. Infiltrationstherapien oder Stoßwellen werden gezeilt genutzt, um Entzündungen an Sehnenansätzen nachhaltig zu lindern und die Belastbarkeit des Fußes zu regenerieren.

Operative Eingriffe in der Fußorthopädie

Sollten konservative Maßnahmen nicht ausreichen, bietet die Fußchirurgie hochspezialisierte Lösungen. Als Ihr Sprunggelenk Spezialist in Wien führt Dr. Faschingbauer Eingriffe wie Bandrekonstruktionen oder arthroskopische Sanierungen durch. Solche präzisen Eingriffe können die Gelenkmechanik stabilisieren und eine schmerzfreie Belastbarkeit im Alltag zurückgeben. Auch im Bereich der Vorfußchirurgie (z.B. Hallux-Korrekturen) wird auf gewebeschonende Verfahren der Fußorthopädie gesetzt, um eine rasche Vollbelastung und ein ästhetisch sowie funktionell optimales Ergebnis zu erzielen.

Häufige Fragen zur Orthopädie für Fuß und Sprunggelenk

Wenn das Sprunggelenk geschwollen ist, kann das auf eine Verletzung, Entzündung oder Überlastung hinweisen und sollte fachärztlich abgeklärt werden.
Bei einem gebrochenen Sprunggelenk treten sofort Schwellungenund Schmerzen, häufig auch Blutergüsse (Hämatome) auf. Zudem ist das Gelenk nicht mehr belastbar.
Nicht jede Fehlstellung verursacht Beschwerden. In der Fußorthopädie wird immer individuell beurteilt, ob eine Behandlung notwendig ist.
Zu den häufigsten Eingriffen zählen Korrekturen von Fehlstellungen wie Hallux valgus, operative Versorgung von Sehnen- oder Bandverletzungen sowie Eingriffe bei Arthrose oder chronischer Instabilität des Sprunggelenks.
Bei komplexen Befunden ist die Abklärung durch einen erfahrenen Sprunggelenk Spezialisten oder Fußspezialisten sinnvoll.
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