Wann kommt die Hüftendoprothetik zum Einsatz
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Typische Symptome
Ein künstliches Hüftgelenk wird in der Regel dann in Erwägung gezogen, wenn der Gelenkverschleiß oder andere strukturelle Veränderungen des Hüftgelenks so weit fortgeschritten sind, dass Schmerzen und Funktionseinschränkungen dauerhaft bestehen bleiben. Dieser Prozess beginnt oft schleichend. Betroffene merken erste Symptome oft bei spezifischen Bewegungen oder nach längeren Belastungsphasen.
Typische Symptome, die auf die Notwendigkeit für einen Gelenkersatz der Hüfte hindeuten können:
Schmerzen in der Leistengegend: Diese strahlen oft bis in den Oberschenkel oder das Knie aus.
Morgensteifigkeit und Anlaufschmerzen: Das Gelenk benötigt Zeit, um „warm“ zu werden (Anlaufschmerz).
Eingeschränkte Beweglichkeit: Schwierigkeiten beim Sockenanziehen oder beim Einsteigen ins Auto.
Hinken: Eine unbewusste Schonhaltung führt zu einem veränderten Gangbild.
Schmerzen in der Leistengegend: Diese strahlen oft bis in den Oberschenkel oder das Knie aus.
Mögliche Ursachen
Die Notwendigkeit eines Hüftgelenkersatzes beruht in den meisten Fällen nicht auf einer einzelnen Ursache, sondern auf dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren über Jahre hinweg. Die Folge sind strukturelle Schäden am Gelenk, die mit starken Schmerzen und einem zunehmenden Verlust der Beweglichkeit einhergehen.
Je nach Ursache und Ausmaß kann ein Hüftgelenkersatz medizinisch sinnvoll werden:
Degenerative Veränderungen: Der klassische Gelenkverschleiß, bei dem die schützende Knorpelschicht über Jahre hinweg dünner wird, bis schlussendlich Knochen auf Knochen reibt
Mechanische Ursachen & Fehlstellungen: Angeborene Hüftdysplasien, Fehlstellungen, Beinlängendifferenzen oder ungleichmäßige Belastungen des Hüftgelenks
Posttraumatische Folgen & Veränderungen: Folgezustände nach Knochenbrüche, Verletzungen oder früheren Operationen
Entzündliche Erkrankungen: z. B. rheumatoide Arthritis oder andere chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen
Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes: z.B. bei Hüftnekrose (Teil des Knochengewebes stirbt ab)
