Operative Orthopädie Von der Hüft- bis zur Knie OP in Wien

Eine Hüftgelenk- oder Knie-Operation ist dann angezeigt, wenn konservative Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind und Schmerzen, Bewegungseinschränkung oder Gelenkverschleiß den Alltag dauerhaft beeinträchtigen. Als operative Orthopädie bezeichnet man alle chirurgischen Eingriffe zur Wiederherstellung von Schmerzfreiheit, Funktion und Mobilität des Bewegungsapparats, von gelenkerhaltenden Operationen über den Gelenkersatz (Endoprothetik) bis zur Revisionsoperation.

Eine Operation wird dabei niemals isoliert betrachtet, sondern immer im Kontext der individuellen Beschwerden, der funktionellen Einschränkungen und der Lebenssituation der Patientinnen und Patienten.

In der operativen Orthopädie folgt daher jeder Eingriff einer strukturierten Entscheidungsfindung, klinischen Untersuchung, bildgebenden Diagnostik und einer realistischen Einschätzung der erwartbaren Ergebnisse im Hinblick auf Schmerzreduktion, Funktionalität und die individuellen Bedürfnisse des Patienten.

Professionelles Portrait von Prof. DDr. Martin Faschingbauer im medizinischen Kontext.

Arten orthopädischer Operationen

Die operative Orthopädie umfasst ein breites Spektrum an Eingriffen, die je nach Krankheitsbild, Stadium der Erkrankung und dem betroffenen Gelenk variieren. 

Grundsätzlich lassen sich folgende Operationsarten unterscheiden:

  • Gelenkerhaltende Operationen: Hierbei werden Strukturen wie Meniskus, Knorpel oder Bänder repariert, um den Einsatz eines künstlichen Gelenks so lange wie möglich hinauszuzögern

  • Gelenkersatzoperationen (Endoprothetik): Bei endoprothetischen Eingriffen werden verschlissene Gelenke, meist Hüfte oder Knie, durch künstliche Implantate ersetzt, um Schmerzfreiheit und Mobilität wiederherzustellen

  • Korrekturoperationen: Eingriffe zur Behebung von Fehlstellungen oder Achsabweichungen, um eine gleichmäßige Druckverteilung/Belastung im Gelenk zu erreichen

  • Revisionsoperationen: Der Austausch oder die Korrektur bereits bestehender Implantate bei Lockerungen oder Infektionen

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Krankheitsbilder & jeweilige Operationen

In der operativen Orthopädie folgt jeder Eingriff einer strukturierten Entscheidungsfindung, klinischen Untersuchung, bildgebenden Diagnostik und einer realistischen Einschätzung der erwartbaren Ergebnisse im Hinblick auf Schmerzreduktion, Funktionalität und die individuellen Bedürfnisse des Patienten.

Operationen an der Hüfte

Die Hüfte ist als zentrales Kugelgelenk enormen Belastungen ausgesetzt. Wenn der Knorpelverschleiß (Arthrose) fortgeschritten ist, bietet die Chirurgie effektive und nachhaltige Lösungen:

  • Hüfttotalendoprothese (Hüft-TEP): Vollständiger Ersatz des Gelenks bei fortgeschrittener Koxarthrose

  • Hüft-Arthroskopie: Ein minimal-traumatischer Eingriff bei Impingement-Syndromen (Engpasssyndromen) oder Labrumrissen (Gelenklippe), um den Gelenkerhalt zu sichern.

  • Umstellungsosteotomien: Operative Korrekturen von Fehlstellungen zur Vermeidung von frühzeitigem Verschleiß

Operationen am Knie

Am Kniegelenk steht oft die Wiederherstellung der komplexen Statik im Vordergrund.

  • Knieendoprothetik: Je nach Ausmaß des Schadens kommen Teilprothesen (Schlittenprothese) oder ein vollständiger Gelenkersatz zum Einsatz. Auch Individualprothesen, die exakt nach der Patientenanatomie gefertigt werden, gehören zum Spektrum.

  • Kreuzband- & Meniskuschirurgie: Rekonstruktive Eingriffe nach Sportverletzungen zur Wiederherstellung der Stabilität.

  • Achskorrekturen: Präzise Korrekturen bei Fehlstellungen (X- oder O-Bein) zur Wiederherstellung einer natürlichen Gelenkbelastung und optimalen Statik.

Revisionsoperation

Sollte ein bereits implantiertes Gelenk Probleme verursachen, ist eine spezialisierte Revisionsoperation erforderlich.

  • Prothesenwechsel bei Lockerung: Austausch von Implantatkomponenten bei mechanischem Verschleiß oder Instabilität.

  • Infektionschirurgie: Behandlung komplexer bakterieller Infektionen am Implantat durch spezialisierte Wechselstrategien.

  • Rekonstruktive Revisionschirurgie: Wiederaufbau von Knochendefekten bei schwierigen Ausgangslagen.

Portrait von Prof. DDr. Martin Faschingbauer zur Vorstellung auf der Website.

Wann sollte ein Facharzt aufgesucht und operiert werden?

Eine operative Behandlung wird dann in Erwägung gezogen, wenn Schmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen, konservative Therapien keine ausreichende Besserung bringen oder strukturelle Schäden nachgewiesen sind. Auch zunehmende Bewegungseinschränkungen, Instabilität oder ein deutlicher Verlust an Lebensqualität können eine operative Orthopädie erforderlich machen. DDr. Faschingbauer bestimmt den optimalen Zeitpunkt für einen chirurgischen Eingriff, und zwar dann, wenn er medizinisch sinnvoll und zielführend ist.

Häufige Fragen zur Operative Orthopädie

Häufig betroffen sind Hüfte, Knie, Schulter sowie Fuß- und Sprunggelenk.
Eine Revisionsoperation ist ein erneuter operativer Eingriff, bei dem ein bestehendes Implantat angepasst oder ersetzt wird.
Ja, sofern medizinisch sinnvoll, werden konservative Behandlungen immer zuerst ausgeschöpft.
Die reine chirurgische Hüftgelenk-Operation dauert in der Regel etwa 60 bis 90 Minuten. Hinzu kommt etwas Zeit für die Vorbereitung im OP-Saal (wie die Lagerung und die Anästhesie) sowie die Nachbetreuung im Aufwachraum. Dank moderner, gewebeschonender OP-Techniken und minimalinvasiver Zugänge wird der Eingriff so effizient und schonend wie möglich durchgeführt, um die Belastung für den Körper so gering wie möglich zu halten.
Die Rehabilitation beginnt direkt am Tag nach der Operation mit ersten Gehübungen. Der stationäre Klinik- oder Reha-Aufenthalt dauert meist 2 bis 3 Wochen. Nach etwa 6 bis 12 Wochen bewegen sich die meisten Patientinnen und Patienten im Alltag wieder sicher und schmerzfrei ohne Gehhilfen. Die vollständige Regeneration und Anpassung des Gewebes ist in der Regel nach 3 bis 6 Monaten abgeschlossen.
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